Hier ist, warum dieses Land Europas "größtes Bordell" ist

Sexarbeiterinnen am Westende des Kurfürstendamms warten in provokanter Unterwäsche und kurzen Winterjacken geduldig auf Börsenspekulanten. Während das Industriegebiet weit entfernt von Amsterdams bekanntem Rotlichtviertel liegt, ist die Grenze zwischen den beiden Berliner Stadtteilen Schöneberg und Tiergarten seit über einem Jahrzehnt ein selbsternanntes Rotlichtviertel. Es mag wie eine Begeisterung für das sexuell befreite Berlin erscheinen, aber es ist ein vertrauter Anblick in ganz Deutschland, da das Land als "Europas größtes Bordell" bezeichnet wurde.

Die Sexarbeit in Deutschland hat nach ihrer Legalisierung im Jahr 2002 dramatisch zugenommen. Das deutsche Sexhandelsgesetz gilt als eines der liberalsten der Welt. Es wurde von der ehemaligen Koalitionsregierung der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und den Grünen verabschiedet, um die Rechte der Sexarbeiterinnen zu stärken und ihnen Zugang zu Krankenversicherungen und Leistungen zu verschaffen.

Seitdem ist die Sexhandelsbranche in deutschen Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg immer häufiger geworden. Hier gehören berüchtigte Rotlichtviertel und Bordelle - wie die Reeperbahn in Hamburg, ein Unterhaltungsviertel - mit starkem Fokus auf die Sexhandelsbranche zum Alltag. Die Nachfrage nach solchen Einrichtungen ist groß, und laut einem Dokumentarfilm, Sex - Made in Germany, zahlen in Deutschland täglich mehr als eine Million Männer für Sex.

Dies hat zu einem Anstieg der „Mega-Bordelle“ und des Sextourismus im ganzen Land geführt. Das Stuttgarter Paradies ist eines der größten Bordelle Europas. Der Bau kostet mehr als sechs Millionen Euro und beherbergt ein Restaurant, ein Kino, ein Spa und 31 private Räume, in denen täglich Hunderte männlicher Kunden den Komplex besuchen. Die Reformen ermöglichten es so großen Bordellen, Kunden mit niedrigen Gebühren und Flatrates zu locken. Jetzt sind die „Mega-Bordelle“ und die günstigen Angebote des Landes so beliebt, dass spezialisierte Urlaubsunternehmen jetzt maßgeschneiderte „Sex-Urlaub“ -Touren für Gruppen von Männern aus Asien, dem Nahen Osten, Nordamerika und Europa anbieten. Sie erhalten Führungen durch die großen Bordelle des Landes für sechs aufeinanderfolgende Tage voller Spaß.

Diese Bordelle waren jedoch nicht unumstritten, und eines in Berlin wurde von der deutschen Polizei durchsucht. Kritiker der deutschen Gesetze zum liberalen Sexhandel und dieser Bordelle sagen, dass solche Einrichtungen den Menschenhandel fördern und Frauen ausbeuten, indem sie die Preise für Sexarbeit dramatisch senken. Viele dazu zu bewegen, sich zu sammeln und für Deutschland einzutreten, um seine liberalen Sexhandelsgesetze zu überdenken, und zu sagen, das soziale Experiment der Regierung mit der Liberalisierung der Prostitution sei spektakulär gescheitert. Trotzdem hat sich die Entkriminalisierung der Sexarbeit in Deutschland nicht geändert, und das Land bleibt ein Sexparadies für Ausländer und Einheimische.

 

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